Dein Körper

Der Körper eine wachsende Welt

ein atemberaubender talentierter Held

oft viel zu rund statt schlank und rank

manchmal in der Fantasie sehr krank

 

Die Haut der geöffneten Hand hat das Muster eines Blattes

oft ist sie blass und schwach,

dabei ist der Atem ganz flach

zugleich dein Mund geschlossen wie der eines schweigenden Schwanes

 

Dein Körper ist wie die Erde selbst,

spielt viele Streiche gar regelrecht verrückt

sein Horizont an Wahnsinn ist unbegrenzt

doch viele Menschen sind von ihm entzückt

 

Sie wollen verstehen, jede einzelne Faser der Unendlichkeit

untersuchen gesunde wie auch graue Zellen

stets bemüht ob früh ob spät auf der Suche nach ewiger Gesundheit

denn wer will sich der Natur schon stellen

 

Dein Körper will oft nur eins,

als sei es ein Kind das nach Bonbons schreit

nur langsam hinunter zählt > Drei, Zwei, Eins meins! <

im Bett wie auf weißen Wolken nach Erholung schreit

 

Die Augen schließen, Beine, Arme, Kopf und Rücken drehen sich zur Seite

in jenes unbekannte Land der Ewigkeit

bis ein jeder Körper auf fremde Pfade eile!

 

Der Körper von Adrenalin voll gepumpt

lässt Adern fast gestaut gefrieren

bis das Herz erneut jenes Blut durch Gliedern pumpt

so war er eingeschlafen und vergaß das atmen

 

Alles nur Einbildung, ein Traum, eine Geschichte, ein Gedicht

oder doch die Wahrheit, die einst durchlebte – ein Gesicht?

 

Mit der nassen Hand streiche ich über meine linke Wange,

spucke die Zahnpasta aus, trockne mich ab und lege mich zu Bett,

auf ein neues Abenteuer, in fremdem Gewand auf unbekannten Wegen.

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