Der Moment des Stillstands

ist die Stunde des Jokers. So steht er da in seinem schwarzen Mantel, den Handschuhen aus Leder, der Blick in Richtung der Sonne gefroren. So sieht er gerne in die Menge der vorbeiströmenden Menschenmenge unter sich. Niemand bemerkt ihn. Er beobachtet wie sie aneinander nicht achtend über die Ampeln und Kreuzungen ziehen. Die Smartphones in der einen Hand, die Flaschen in der anderen oder ganz einfach mit nichts in den Händen. Die Sonne untergehend wartet er auf den Moment der einfallenden Dunkelheit. So lässt er seine Augen durch das Meer der Lichter schweifen. Autos nehmen zunehmend neue Charakterzüge an. Sie mutieren zu Wesen, deren Augen die Strecke hell erleuchtet vorhersehen, den Fahrer lenken lassen, aber vor Unfällen nicht mehr warnen können. Nur ein Tastendruck davor entfernt, könnte der Joker den Schalter umlegen, um die Straße unter seine Kontrolle bringen zu wollen. Jedoch fühlte er sich noch nicht danach. Ein Gedanke hielt ihn davon ab, ließ ihn vom flachen Häuserdach verschwinden um sich zurück zu ziehen, vorzubereiten, darüber zu grübeln was möglich wäre, wenn er noch warten würde bis die Zeit reif sei. Nur wann sie reif sein würde, darauf warteten ebenso jene die ihn verzweifelt suchten.

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