Sein Herz hatte Blut geleckt 2

als Vincent in sein ehemaliges „Police Office“ wieder aufsuchte. Um gemeinsam den internationalen Terror effizienter aufklären zu können verständigte sich der Westen darauf zukünftig die Abläufe für Verbrechensbekämpfung weltweit zu standardisieren. Dazu gehörten auch die einfachsten Begriffe zu vereinheitlichen. Vincent hielt es jedoch für absoluten Schwachsinn. Gerade die unterschiedlichen Sichtweisen, konnten nur für neue Erkenntnisse sorgen. Wie viel Geld hatte er ausgegeben, um alleine sein „Mindsetting“ auszubauen. „Früher hieß das noch Bildung“, meinte sein ehemaliger Chef, der ihn nur mit Wehmut zunächst in die USA gehen ließ. Vincent wollte sich unbedingt einen Kindheitstraum erfüllen. Im Team der Federal Bureau of Investigation (FBI) aufgenommen zu werden. Sein Traum platzte jedoch genauso schnell wie er gekommen war. Es ist 17:00 Uhr als er an einem Samstag an der großen Brücke steht. Ein Fluss durchtrennte die Stadt. Es ist eisig kalt und glatt. Am schwarz verschnörkelten Geländer bildeten sich Eiszapfen, die seine Adern frieren ließen, als sie ihn an den ersten Januar vorigen Jahres erinnerten. Als er und seine Frau im Hotel „Am Ufer“ in das neue Jahr feierten, darauf anstießen dass sie bald zusammen in die USA reisen würden. Dann gingen die Sirenen im Hotel los. Sie hatten an eine Übung gedacht, hatten morgens um 06:00 Uhr gelacht, bis das Telefon klingelte und aufgefordert wurden, das Zimmer aus Sicherheitsgründen auf der Stelle zu verlassen und sich sofort an der Sammelstelle auf dem Parkplatz zu melden. Gesagt getan waren Sie die letzten, bei der Gruppe, dem Hoteldirektor, der grimmigen Blickes nun endlich die letzten Namen abhakte. Sie konnten die Menge beruhigen. Er war ja schließlich Polizist und seine Frau arbeitete für die Feuerwehr. Sie scherzten noch gemeinsam: „Tatütata die Feuerwehr und Polizei ist da!“ Sie zeigten ihre Ausweise.

Selbst der Direktor lachte erleichtert auf. Bis seine Frau Cathy nachhakte was los sei und helfen könne, beruhigte man sie, das Gebäude nicht zu betreten bis die Feuerwehr da sei, auch wenn er wisse, dass Sie von der Feuerwehr sei. Sie sei schließlich Gast und nicht im Dienst, mahnte sie noch der Direktor. Jedoch war Cathy dickköpfig, ließ sich die Laufkarte geben um an der jeweiligen Stelle nachzusehen. Sie sah durch die Bullaugen der grauen Stahltüren. Sie hatte das Feuer ausfindig machen können. Nicht größer als ein Papierkorb schnappte sie sich einen der Feuerlöscher, lachte und dachte noch, dass es gleich vorbei sein wird. Kaum hatte Sie die Tür geöffnet, hatte Sie die verborgenen Gasflaschen nicht gesehen. Es dauerte nicht lange, als ein Knall Cathy innerhalb von Sekunden verschlang.

Vincent hatte den Verlust nie wieder verkraftet, seinen Job aufgegeben und sich zurückgezogen. Das einzige das blieb war sein Kraftsport, das Laufen und seine Krav Maga Schule. Doch jetzt im Januar ließ seine Motivation wieder nach. Seine schwere Atemwolke umhüllte seinen nackt rasierten rot durchbluteten Schädel. Inzwischen war die Gegend, der anderen Seite selbst nicht mehr für die Polizei befahrbar. Das Hotel wurde bereits von mehreren Check Points bewacht. Bis heute war der Fall im Lager des Hotels ungeklärt. Wer hatte das Feuer gelegt, war es Brandstiftung, ist ein Kabel durchgebrannt und warum hatte seine Frau die Gasflaschen nicht gesehen? Warum wurden Check Points um das Hotel aufgebaut und warum mehrten sich die Verbrechen in seinem Wohnviertel? Warum werden jedes Jahr mehr Gesetze erlassen statt für mehr Wohlstand zu sorgen? Vincents Gedanken schießen quer. Seine Gedanken fressen ihn jeden Tag doch sein Herz hatte Blut geleckt.

2 thoughts on “Sein Herz hatte Blut geleckt 2”

    1. Guten Abend Luke Elljot, Herzlich Willkommen beim Storyteller Alexander. Das wichtigste zuerst: Ich wünsche Ihnen eine gute Besserung und schnelle Geneseung sofern möglich. Lassen Sie sich Zeit! Auch erwarte ich keineswegs meinen Blog stets zu folgen. Es ist eine reine Spielwiese für mich.Schauen Sie gerne zu einem späteren Zeitpunkt wieder vorbei. Ich würde mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen Stefan Alexander 😉

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