Das „Whales Hotel“ 7

Mason Whales wusste mit der Gabe des Jokers umzugehen. Die eingeritzte Nummer in den Schuppen des Flunders sollten ihn an seinen verheerenden Fehler erinnern, als er die East Street für sich beanspruchte.

Sie eignete sich um seine Mafia Familie in Ruhe nahe der großen Stadt aufbauen zu können. Die perfekte Keimzelle für seine späteren Ideen. Die Straße war von Feldern und Apfelplantagen umgeben. Einen Ortskern gab es nicht. Geschäfte waren zehn Kilometer entfernt. Die einzigen öffentlichen Gebäude waren die kleine Polizeistation und das Hotel nahe des Flusses, dessen Gebäude die East Street dahinter verdeckte. Das Hotelgebäude war leicht rundlich gebaut und erinnerte an einen Flugzeugflügel. Es umfasste fünfhundert Zimmer, hatte ein großen Swimmingpool auf dem Dach des Hauses, das von einem Glasbau umgeben war. Ein Überlauf im Pool gab den Gästen das Gefühl über der Stadt zu schwimmen. Am Beckenrand konnte man den Straßenverlauf und die leuchtenden Fenster der Häuser auf der Brücke betrachten, wie auch die Containerschiffe die in den Hafen einliefen. Die Welt hatte sich verändert. Großkonzerne nutzen die weißen Wolken als Projektionsfläche für ihre Werbung. So auch das Hotel, dass der Whales Familie gehörte. „Hotel-Whales“ leuchtete es gen Himmel in abwechselnden Farben. Die Söhne von Mason tyrannisierten anfangs den Direktor in seinem Büro, zerschlugen den Schreibtisch, seine Schränke und verließen das Hotel diskret. Sie hielten den Damen die Tür auf und wurden vom Personal freundlich begrüßt. Die Whales machten ihre Geschäfte in der Nacht wie am Tag. Eines Tages flüchtete die Direktion und es fand sich niemand der das Hotel weiter führen wollte, bis es vor der Insolvenz stand und die Whales Familie das Flagschiff der jungen Hotelkette mit Schutzgelderpressung übernehmen konnte. Nicht selten residierten der Bürgermeister wie Politiker in ihrem Haus. Beim Check In wurden die Gesichter mit einer kleinen Kamera im Rahmen des Bildschirms abgescannt. So hatte Mason sie in der Hand. Die Zimmer mit einer Kamera ausgestattet kannte Mason alle Angewohnheiten seiner Gäste. Doch beim Versuch der Übernahme der Polizeistation kam es damals zu einer Schießerei, die Mason um jeden Preis meiden wollte. Er wollte die Beamten bezahlen, wenn Sie zu bestimmten Zeiten an bestimmten zuvor festgelegten Tagen wegsehen würden. Sie nahmen das Geld an bis einer der Anhänger der Whales das Elternhaus eines Beamten überfiel. Das hatte der Beamte nicht auf sich sitzen lassen wollen, eröffnete das Feuer und wurde angeschossen. Mason bestand darauf, sie am Leben zu lassen doch bei der Aktion verstarb der Polizist an inneren Verblutungen. Der Zweite konnte flüchten, verschluckt verblasste er im Deichnebel am Ende der East Street.

Die Mafia Familie stand zunehmend unter Druck und Beobachtungen der Polizei. Daraufhin hatte Mason die beiden Anhänger, die jenen Fehler begingen, seinen Piranhas lebend zum Fraß vorgeworfen. Die Polizeistation blieb seitdem leer und Mason wollte sie um nichts in der Welt erneut betreten oder auch nur in die Nähe. Sie waren unauffällig. Im Hintergrund die Geschäfte und im Vordergrund waren Sie nichts weiter als eine harmlose gut gestellte freundliche Familie. Die Pakete und Flunder jedoch machten Mason zunehmend Sorgen.

2 thoughts on “Das „Whales Hotel“ 7”

    1. Hallo Elizzy, erst einmal heiße ich dich Willkommen! Willkommen beim Storyteller Alexander. Es freut mich, dass dir mein Schreibstil gefällt und hoffe mich noch zu verbessern um zukünftige Erwartungen zu halten und vielleicht zu übertreffen? Viel Vergnügen beim Stöbern und lesen meines Blogs.

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