Masons Fluch und Segen 10

Mason verstand die Gaben des Jokers nicht recht. War er der Geflüchtete der damaligen Schießerei? Warum lebte sein Hund noch und warum ließ er ihn leben? Wieso erschoss ihn der Joker nicht und warum waren die Ziffern 110 jedes mal eingeritzt? Hatten Sie eine andere Bedeutung, als an die Aktion an der kleinen Polizeistation zu erinnern? Es hätte keinen Toten geben dürfen. Das wusste Mason. Es war bereits ein Fehler, dass er seine zwei Anhänger, die für das Malheur verantwortlich waren nicht hat Leben lassen. Als lebendige Boxsäcke hätten sie noch gute Dienste leisten können. Er ballte dabei die Faust und knallte auf den Tresen, fluchte vor sich hin. An seiner eigenen kleinen Holzbar in seinem kleineren Fachwerkhaus, beißt er die Zähne zusammen. Eine Kurzschlussreaktion ließ daraufhin sein Cognac Schwänker in den Kamin schnellen als ein kurzer Feuerball durch den Kamin verpuffte. Seine Wachen konnten die Wolke bereits am Häuserdach deuten. Sie liefen einen Schritt nach vorn und wieder zurück, lächelten sich an und zählten mit den Händen herunter. Sie bewegten die Lippen als Mason anfing zu fluchen: „Herr Gott nochmal!“, dabei strich sich Mason kurz durchs Haar und setzte sich wieder, beruhigte sich mit einer Erinnerung an seiner weisesten Entscheidung.

Alle wussten um sein Hotel, seinen Ruf, seine Einflussnahme in Politik und jeder kannte seine Verbindungen zur Stadt. Zuhause brauchte er eine gewisse Bescheidenheit. Lebte lieber in kleineren mehreren Häusern. Ein geschickter Schachzug. Die vielen unterschiedlichen teils in Beschlag genommenen Häuser und verlassenen eingefallenen Häuser, die er wieder aufrichtete ließen unterschiedliche Wohnadressen zu. Er musste damals lauthals lachen, als er vom Grundstück gegenüber beobachtete, als Wiedersacher ihn dort vermutet hatten und selbst wie vom Erdboden verschluckt war.

Die Gedanken jedoch raubten seinen Schlaf. Sie raubten sein Gemüt, die Laune, seine sonst eiskalte Schulter gegenüber anderen. Die Zweifel führten zu mehr Gesprächen innerhalb der Familie, die sich zunehmend sorgte. Er sah sich darin gezwungen eine Konferenz abzuhalten zusammen mit der mexikanischen Bande von Juan Chico. Mason bezeichnete sie als Kleinkaliber. Früher hätte er sie aufgespürt, verfolgt und aus dem Weg räumen können, jedoch knüpfte er lieber Verbindungen und baute sein Netzwerk weiter aus. Das sein Dobermann beinahe den Löffel abgab störte ihn um so mehr. Nie war jemand zuvor so nah an Herrn Whales bereits herangetreten. Mit Juan Chico wollte er sich in seiner kleinen Bar am Ende der Straße treffen. Nur wann hing von einem Geschäft ab, dass ihn international Aufsteigen lassen könnte. Er wollte Juan Chico für sich gewinnen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s