Gedankensprung

Früher tickte die Zeit. Sie tickte Sekunde für Sekunde, Minute für Minute, Stunde für Stunde. Von ihr war genug vorhanden. Manchmal ermunterte sie und im nächsten Moment zog sie einem den Boden unter den Füßen weg. Wie ausgewechselt passte sich der Mensch nicht der Zeit selbst an sondern die Zeit formte den Menschen in seinen Erfahrungen und Facetten. Sie erzeugte Druck oder sorgte für Entspannung doch viele vergessen den Sinn der Zeit an der wir uns lediglich zu orientieren haben um unseren eigenen gesetzten Standpunkt zu erkennen. Bestimmte Rhythmen entließen Menschen in eine Komfortzone, aus der sie sich nicht befreien konnten vielmehr sich in ihrer Taktlosigkeit verloren, nicht mehr ihre Träume lebten stattdessen darüber sprachen möglichst am Abend die Serie XY, die Nachrichten oder jenen Film nicht zu verpassen. Bewegungsmangel, falsche Ernährung sorgten zunehmend für die Fettleibigkeit der Bevölkerung. Sehe ich Primaten im Zoo von Ast zu Ast schwingen lächeln wir und wir sehen es als selbstverständlich an jedoch dachte ich an jenen Gedanken, dass der Mensch selbst vom Primaten abstammt. Trotz der höheren Intelligenz habe ich das seltsame Gefühl, dass wir zunehmend verdummen. Zugleich las ich in einem Artikel von kalifornischen Forschern die ein Mischwesen aus Schwein und Mensch vollbrachten. Laufen wir demnächst wieder auf allen Vieren? Was einst Fantasie war wurd` Realität! Was hat uns wiederum zum Couchpotatoe gemacht und lässt uns selbst nicht mehr klettern und lässig von Ast zu Ast schwingen ? Derzeit probiere ich mich selbst mehr in Bewegung und etwas Sport um die Grenzen meiner Zeit zu sprengen, weniger zu ermüden und länger konzentriert schreiben zu können. Jedoch lache ich manchmal selbst über meine letzten Texte die ich schrieb, mein Vorhaben des Buches, versuche mich mit kostenfreien „Couching Tipps“ meine Zukunft zu verändern, jedoch verbunden mit dem Zwang unbedingt dauerhaft produzieren zu wollen entsteht viel Scheiß bis ich selbst über mich lachen muss, drum verzeiht die Fehler und manche Ungereimtheiten, wie diesen Text, der doch zugleich in seinen Verwirrungen, das auf und ab des Lebens aufzeigt? Und dann habe ich diese stille Hoffnung der friedvollen politischen Auseinandersetzung, dass es möglich sein wird die Welt ein kleines bisschen besser zu gestalten. In Hinblick auf den demokratischen Wandel Nordafrikas habe ich das Gefühl, dass wir von einem Kontinent, in dem nicht einmal die Grundversorgung gegeben ist eine Menge lernen können. Was bedeutet die Ressource Zeit? Eigentlich nichts. Vielmehr, dass wir sie nutzen sollten. Nicht irgendwann sondern jetzt bevor es zu spät sein wird für weitere Träume. So träume ich von einem etwas sinnvolleren Beitrag heute Nacht. Zugegeben, manche Dinge verarbeite ich in den Texten und entsprechen in manchen Punkten der Realität. Als Mitarbeiter in einem Hotel schiebe ich derzeit eine Sieben Tage Woche, muss morgen wieder verdammt früh raus und schreibe dennoch, wenn zugleich mit Fehlern behaftet, aber meine Willenskraft schob sich vor die Vernunft und so entstanden die weniger sinnvollen Zeilen. Der nächste Teil kommt versprochen.

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