Danke!

Ich möchte mich kurz bedanken. Als ich anfing „bloggte“ ich eher ab und an. Ich war unsicher, unsicher ob es das richtige sei oder mir eher meine Zukunft verbaue. Ich war nicht mehr Herr meines eigenen Drangs.

Im Mai letzten Jahres brach ich mein duales Studium der BWL ab und fühlte mich gänzlich verloren. Doch am 01. Mai ging ich spazieren, ließ die Sonne in mein fahles Gesicht scheinen und dachte an Roy Peter Clarks Buch 50 Werkzeuge für gutes Schreiben, dass ich inzwischen durchgelesen habe. Die wichtigsten Stellen markiert bleibt mir momentan nichts anderes übrig als die eine oder andere Abkürzung zu nehmen. Sprich ich muss schreiben. Die einzelnen Kapitel in Form einer Aufgabe zu erfüllen würde mein derzeitiges zur Verfügung stehendes Zeitfenster sprengen. Gerne würde ich mich noch mehr der Literatur widmen, mich selbst einem entsprechenden Studium unterziehen wollen, doch stelle ich die Zukunft mit dem Studium, dem Verzicht auf weiteres Gehalt und laufende Kosten gegenüber wird einem mit achtundzwanzig bewusst, dass es unmöglich scheint. Der Gedanke daran Stories zu schreiben, mich daran weiter zu versuchen hörte jedoch nie auf und ein unabdingbarer Wunsch fing in mir an zu keimen. So fing ich motiviert mit einem Buch an, dass sich aufgrund seiner Schwermütigkeit und seiner komplexen Dramaturgie irgendwie nicht weiter schreiben lassen will. Der Blog dagegen muntert mich auf, lässt meinem Kopf freien Lauf. Die Tastatur ist wie der freie Auslauf eines Hundes, für mein kreativen Schaffensdrang, der die Wiese der Ideen erkunden will. Herumexperimentiert mit einem >>Sci Fiction Mafia Action Knall<< und ein par Zitaten sprechen nur derzeit die Zahlen für sich:

Follower: 30 ?

Artikel über 50

Besucher derzeit aktuell 140 davon waren am 17.01. 45 Besucher bei mir ???

Jetzt kommt`s – Aufrufe insgesamt 390 und bereits über 100 Likes!

Eigentlich ist das nichts.

Aber für das Universum Internet,

möchte ich kurz betonen, dass ich erst am 06. Januar intensiver anfing zu bloggen, pro Artikel eine Stunde maximal zwei daran schrieb mit der Einstellung: >> Ich schreibe einfach los, irgendeiner wird`s schon lesen und entweder gefällt es jemandem oder nicht. Ehrlich gesagt war es mir Scheiß egal. Ist ja mein Stückchen Internetinsel für „Hauraus-Ideen“. <<

Auch verschob sich das Verhältnis von Likes zu tatsächlichen Aufrufen. Ich frage mich nur wer liest den Quatsch? Und jetzt sage ich kurz Danke, Danke an jene die mich regelmäßig besuchen und liken. Vielmehr frage ich mich, was los wäre, wenn ich jeden Tag nur schreiben könnte, selbstständig wäre, davon leben würde? Rechnet man sich das Verhältnis und die Schreiberfahrung hoch wird der Traum dann wahr? Ich gebe zu der Verstand lacht während mein innerer Schweinehund vor verborgenen Schätzen wacht.

Ich habe noch einiges vor, möchte noch am Blog basteln, die Reihe zu Ende schreiben, manche Ideen testen und schauen wohin mich das führt. Mir schwebt noch einiges vor. So viel steht fest. Als Kind wiedergeboren sitze ich grinsend vor meinem Laptop, der so treu den Bildschirm flackern lässt, abstürzt oder mir gar den Herd aus macht. Verzweifelt aufgrund seines sieben jährigen Alters habe ich seine AnzeigenArbeit „outgesourced“ mit einem viel zu großen Belinea Monitor der vor mir in einer Helligkeit strahlt und schulterbreit zu verstehen gibt: >>Ey Alter IT Branche nix für dich!<<, während meine Kopfschmerzen einsetzen und das Kopfkino beginnt:  >>Let`s get Hollywood to Germany…<<„hmm…“ Hust.. Verzeihung, Tippfehler.. Meine Finger tippen schneller als der Verstand… Ich bin sowas wie Lucky Luke, der der schneller Tippen als denken kann. 😉

 

 

10 thoughts on “Danke!”

    1. Guten Aben Mia, ja alleine der Gedanke an Filme, Charaktere und Storietelling an sich, lässt mich aufleben. Seitdem ich Creative Writing für mich entdeckt habe bin ich davon überzeugt, dass die amerikanische Herangehensweise, sich als eine bessere Methodik eignet, um Gefallen an Literatur zu finden als über den knallharten trockenen deutschen „durchanalysierten“ Rasterunterricht in Form von Anfang, Mitte, Ende und Zeileninterpretationen, den keiner versteht. Ich lebe derzeit nach dem Motto: Lets go, lets do it!

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  1. Herzlichen Glückwunsch. Ich lese gern hier.
    Und: Vielleicht musst Du einfach so schnell schreiben, damit Du fertig bist, bevor die Tasten abgegriffen sind – analog zu einem Mädchen aus einem meiner liebsten Kinderbücher, die so schnell malen musste, damit sie fertig war, bevor die Farben alle waren.
    Weiter so!

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    1. Guten Morgen Belana Hermine, auch dir erst einmal ein Herzliches Willkommen. Es freut mich sehr zu hören, dass dir mein Blog gefällt. Als absoluter Nicht Medien Typ, der aus der Generation „Irgendwas mit Medien“ rausfällt haperts bei mir noch mit den Einstellungen des Blogs. Ich wünsche dir weiterhin viel Vergnügen beim Stöbern und Lesen. Beste Grüße Stefan Alexander

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