PFS and Pigs 22

Als der Wal wie ferngesteuert davon schwamm, wurde Vincent gezwungen die Operation abzubrechen.  Rodney gab ihm den Hinweis, dass sich seinem Shuttle Motorboote nähern würden, nicht all zu weit weg seines Standortes. Der Kingfisher war zwar klein und kaum erkennbar doch die Gefahr zu groß womöglich doch aufzufliegen. Der finanzielle Verlust der kleinen Eisvogeldrohne wäre zu hoch gewesen. Vincents Chef blies die fast illegale Durchsuchung endgültig ab, wenn auch zugleich überzeugt, dass der Polizeipräsident der Stadt etwas verheimlichte. Zurück saß Vincent tagelang in seinem kleinen grauen Kontrollraum, den er zunächst mit einem Raumtrenner bestehend aus selbst zusammengehämmerten Holzlatten vom restlichen Raum abtrennte, ein einfaches Eisenschloss davor hängte, wie er es aus dem Keller seiner Großeltern kannte. Niemand würde dahinter sein neues Büro vermuten. Seinen Portable Flat Screen, der durch eine Zeige, Mittel- und Ringfinger Berührung mit einem blauen Kreis kurz aufleuchtete und Rodney nicht nur hören sondern auch sehen ließ, baute er genau zwischen die ehemaligen Flat Monitore und den Tower PC`s. Vincent staunte nicht schlecht über den Fortschritt der Technik der ehemaligen Polizeistation und den jetzigen Bedingungen, die vieles vereinfachten. Wie lange hatte alleine das hochfahren der PC`s gedauert. Smartphones hielten einen Tag lang. Inzwischen halten die Akkus der PFS einen Monat lang, wandeln jedes gefangene Licht in Energie um. Auf Knopfdruck ließen sich die kleinen Flats in eine Art durchsichtige Gummimatte einstellen. Als könne man eine Glasscheibe zusammenrollen. Bei Schusswechsel diente sie als zusätzlichen Kevlar Schutz. Der Konzern, der die PFS produzierte gewann einen enormen Marktanteil, als sie sich bereit erklärten für jeden produzierten und verkauften PFS 30 Prozent des Gewinns an Bedürftige zu spenden. Sie arbeiteten inzwischen an ganzen Anzügen, die sich wie Kleidung tragen ließ jedoch immer wieder geschmolzen war. Auf dem aktuellsten Stand war jedoch Vincent seit des Under Cover Einsatzes nicht mehr. Vincent übermittelte die Bilder des Kingfishers Rodney und sie rätselten über die Beulen, die Massenhaltung der Wale und wohin der letzte nur geschwommen sei. Was hatte die Mafia Familie mit den Walen vor? Wessen Werft war es und stimmten nun die Vermutungen seines Chefs, der wiederum den Polizeipräsidenten verdächtigte? Was ist wenn es nur ein reines Artenschutzprogramm war, die Wale aus Krankheitsgründen oder irgendwelcher Untersuchungen plötzlich gefangen wurden? War die Bewegung des letzten Wales natürlich oder doch fremdbestimmt? Hatte Vincents Chef selbst ein Deal mit seinem eigenen Vorgesetzten geschlossen? Im selben Moment verwaf Vincent die letzte Frage. Rodney machte am Abend mal wieder einen Scherz:“Hey Vincent: >>What do have the Porpoise and Mason Whales in common?<< >>What Rodney, what, please tell me i don`t know?<< >>They both are pigs.<< >>Ok, i think it´s time to shut down and finish our work. Good night.<< Rodney und Vincent verabschiedeten sich. Während Rodney seinen Feierabend mit seiner Familie verbrachte, feierte Vincent seinen Abend auf dem Laufband.

 

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