Vater Sohn Gespräch 28

Mateo liegt mit Verbrennungen auf der Couch. Zuhause lässt er sich gesund pflegen und spricht zu seinem Vater:

>>Die haben uns in der Hand. Was hast du getan? Warum erzählst du mir nicht von deinem großen Deal? Worum geht es? Und wann darf ich endlich im Geschäft mit einsteigen.<<

>>Mateo höre zu. Ich bin damals mit euch aus wirtschaftlichen Gründen aus Spanien geflohen. Deine Mutter und ich waren noch sehr jung, unreif in unserem Verhalten. Um über die Runden zu kommen fing ich bereits in frühen Jahren an zu dealen. Ich hatte deine Mutter vertröstet es eines Tages nicht mehr zu tun, doch die Umstände ließen es nicht zu. Ich erzählte ihr es nicht mehr zu tun, tat es jedoch heimlich weiterhin. Immer in der Hoffnung möglichst bald einen Job zu finden, der es mir ermöglicht uns finanziell über Wasser zu halten. Ich wollte längst die Dealerei aufgeben, das kriminelle Milieu hinter mir lassen. Verstehst du? Nur holt dich die Vergangenheit immer wieder ein, ob du es dir wünschst oder nicht.<< Juan tränten die Augen. Mateo verwundert über die vielen Worte die sein Vater zu ließ, der sich sonst eher kurz hielt. >>Höre auf in Rätseln zu sprechen. Sag mir wer oder was ist die Vergangenheit! Wer war überhaupt der Typ zwischen den Bäumen?<<, weinend zugleich wütend aus der Verzweifelung möchte Mateo nichts als die Wahrheit hören. Juan horcht plötzlich auf, als er bereits im Begriff war das Wohnzimmer ihrer kleinen Wohnung über der Bar zu verlassen. Er drehte sich um, richtete seinen hängenden Kopf zu Mateo, strich sich mit beiden Händen durchs Gesicht er mit einem Haargummi sich seine langen dunklen gelockten Haare zusammen band. >>Du hast jemanden gesehen? Wie sah er aus Mateo?<< >>Ich weiß nicht so recht, großer Typ, schwarzer Mantel. Ich habe ihn nur von hinten gesehen.<< Mateo schaute dabei zur Decke, legte seinen rechten Unterarm auf die Stirn und atmete schwer.  Juan hatte sofort Mason unter Verdacht, sowie es der Joker geplant hatte. Allerdings ist vereinbart worden, die Familie aus dem Spiel zu lassen. Ein Regelbruch den Mason teuer bezahlen würde. Er verließ das Wohnzimmer, begab sich in seine inzwischen verwüstete Bar und richtete sie wieder her. Es solle die letzte große Aktion werden. Wie sehr wünschte sich Juan etwas Ruhe in seinem Leben. Sein Sohn Mateo war gut in der Schule. Wie gerne würde er ihm eine passende Lernumgebung schaffen wollen mit weniger Ärger. Die einst ruhige East Street, ein sozialer Brennpunkt. Die Brücke sollte den Anschluss zur Stadt wieder herstellen. Sie brachte ihm viele Touristen, ließen seine Gaststätte florieren, doch zugleich erhöhten sich die Probleme im Viertel zunehmend. Den Angriff auf seinen Sohn, den würde Juan Chico ihm nicht verzeihen. Sein Schicksal ließ ihn jedoch nicht im Stich.

Juan arbeitete ab jetzt nur noch vordergründig für Mason. Die Yachten wurden durch Fremdeinwirkung zu einem Zeitpunkt zerstört, als er die Pillen unterschlagen hatte.. Er hatte die Chance genutzt und die durchsichtigen Pillen mit einem 3 D Drucker nachdrucken lassen. Masons Kontrolleure waren Armleuchter, als sie ihn kontrollierten und er die Plastikteile vorzeigte. Sein Ziel war es mit der Polizei irgendwann zu koorperieren, die Verbindungen offen zu legen um für Mateo die Studiengebühren finanzieren zu können. In der Hoffnung ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen zu werden versteckte er die Ware an seinem venezianischen Kronleuchter im Schlafzimmer. Dort lagen sie als Beweismaterial in einer bestimmten Reihenfolge in den Kerzenschälchen bis der richtige Zeitpunkt kommen würde.

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