Der Autor

Guten Morgen – Guten Tag – oder wie darf ich Sie oder dich ganz egal welchen Alters Sie sind bei mir begrüßen?

Einmal hier gelandet möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin mein eigener Kopf, kann mich nur schwer der Realität anpassen und lasse Geschehen was Geschehen muss, mal in witzigen, scharfen, traurigen Texten aus der Lust des Schreibens heraus.

Ich selbst bin 28, hasse die Technik in jeder Form, dass ich selbst den Radiosender in meinem neuen Auto, aus Angst etwas ungewollt nicht verstellen zu wollen, nicht verstelle. Nein ganz so schlimm ist es noch nicht. Durch einige Höhen und Tiefen gegangen lebe ich derzeit besonders auf. Ich arbeite in der Hotellerie und das kreative Schreiben begleitet mich. Nach einigen Umzügen zwischen Ostsee, Hamburg und NRW bin ich seit kurzem in Mettmann gelandet. Besonders begeistern mich Filme. Sie ziehen mich in einen Sog voller Lebensfreude seit ich Kind bin. Hätte ich das Geld, Mut und die Kontakte wäre Hollywood mein Ziel. Unerreichbar; das steht fest. Feststeht aber auch, dass jede Story zunächst geschrieben wurde. Feststeht auch, dass Träume wahr werden können. Feststeht auch, dass der eigene Wille zu Erfolg führt. Ich hoffe zumindest, dass die, die es geschafft haben, die in Interviews bekräftigen seinen Traum zu leben, recht haben werden. Ich möchte den Selbstversuch wagen.

Da mich seit je her Bücher faszinieren, noch mehr aber begeistert Filme unterschiedlicher Art sehe, von Horror bis Vampir Romanzen, haben sich im Laufe der Jahre einige eigene Ideen entwickelt, die nun raus müssen. Wie soll ich mich beschreiben? Keine Ahnung – von vielen Ängsten befreit möchte ich durchziehen bis ich das erste Buchprojekt sowie meinen kleinen Blog soweit vorangebracht habe, bis es DIR gefällt. Also schau dich ein wenig um lese und komme gerne wieder. Ich freue mich über jeden Besuch, klingel an und lass uns auf ein Bier die Dinge der Welt Revue passieren lassen. Das Leben und die Worte sind zu schön um sie nicht zu nutzen. Und wenn du mich kennen lernen willst brauchst du mich nur zu lesen. Ich bin ein offenes Buch.

Mein Interview:

Die Zeit, die zum Schreiben fehlte

Ein Fisch der in die falsche Richtung schwamm.

 

Ein Interview mit sich selbst:

 

Hallo Alexander, wie geht es Ihnen. 

Wer sind Sie?

„Danke, mir geht’s gut. Ich heiße Stefan Alexander und ich bin 28 Jahre alt. In NRW im beschaulichen Örtchen Dorsten Wulfen aufgewachsen absolvierte ich 2009 mein Wirtschaftsabitur und entdeckte während der Ausbildung die Leidenschaft des Schreibens.“

Welchen Beruf haben Sie erlernt und was haben Sie bisher gemacht?

„Früher in der Schule habe ich ein Schülerpraktikum im Hotel absolviert und wollte unbedingt Hotelfachmann werden. Mir gefällt die Kommunikation mit den Menschen. Ich wollte dienen und ein professioneller Gastgeber werden. Unterschiedliche Kulturen kennen lernen, Kontakte knüpfen und eine Menge dazu lernen. So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Bedürfnisse. Ich verfolgte mein Ziel und wurde Hotelfachmann.“

 

Warum möchten Sie ausgerechnet Schreiben?

„Ich habe mein Interesse daran viel zu spät erkannt. Meine  Familie kommt aus der Medienbranche und ist sehr kreativ veranlagt. Mein Vater hatte bereits eine selbstständige Werbeagentur. Ich bin von Kindesalter  an mit den Medien in Berührung gekommen. Es ist wie gestern, als mein Vater mit seinem Macintosh online ging. Die Software Compuserve gestartet, ratterte und piepte kurz darauf das Modem. So wusste ich bereits mit sechs, wann mein Vater wieder online ging. Es war im ganzen Haus zu hören. Mein Bruder und ich sind mit einem kleinen Macintosh aufgewachsen. Bei Arktis bestellte ich meine ersten Computerspiele.“ – er schmunzelt –

„Mein Vater ist ausgebildeter Diplom Designer der Folkwangschule Essen. Wir ähneln uns in vielen Punkten. Nur das ich absolut nicht zeichnen kann.“    – er lacht – „Ich bin unzufrieden mit der Gesamtsituation. Zu spät die Leidenschaft des Schreibens, durch einen Poetry Slam Workshop, kennen gelernt, muss ich wohl damals in den Flottmann Hallen in Herne meine kreative Ader entdeckt haben. Mich erfüllen das Schreiben von Artikeln, das Auftreten und die Reflexion beim Schreiben mit sich selbst. Meine Texte sind meistens gesellschaftskritisch und ich möchte dem Publikum meistens etwas mitgeben. So gesehen einen Mehrwert schaffen für Publikum und Leser. Seitdem ich Kind bin lese ich leidenschaftlich gerne.

Es ist das lodernde Bauchgefühl, dass mir sagt jetzt oder nie. Wissen Sie ich habe zu viel Zeit verloren, darüber nachzudenken wohin ich gehen will. Ich ging etwas blauäugig mit zu großem fehlplatziertem Engagement ins Leben und nun bin ich 28. Ich fühle mich wie ein Fisch, der wie von einem Köder,  im Glanz gefangen, in die falsche Richtung schwamm. Die Ideen und Gedanken  gefangen im Netz des Kopfes bleiben Sie dort bis mich jemand befreit und wieder schwimmen lässt.“

Wo sehen sich in 5 Jahren?

,,Hoffentlich vor einem Schaufenster, dass eins meiner Bücher präsentiert? Ich mag die Frage nicht. Ein Mensch verändert sich durch sein Umfeld, durch seine Situationen und Erfahrungen im Leben. Viel wichtiger ist sich die Frage zu stellen. Was tue ich jeden Tag dafür, um an meinen Träumen zu arbeiten? Wie viel kann ich aus einem Tag heraus holen. Einen geraden Lebenslauf gibt es nicht. Ich habe inzwischen für mich heraus gefunden, dass es immer etwas zu tun gibt. Während die einen sich von der harten Arbeit ausruhen, fange ich danach erst meistens an, weil ich Spaß daran habe. Viele vergessen, dass die Arbeit nicht nur nützlich sein sondern auch Spaß bereiten kann. “

Wie viel wären Sie bereit für ihren Traum aufzugeben?

Die Frage ob man etwas aufgibt stellt sich nicht. Man macht höchstens Kompromisse im Guten für sich selbst. Und ein jeder darf irren. So ist laut Hegel die Furcht zu irren bereits der Irrtum selbst. Ebenso bin ich mir gegenüber selbst kritisch es jemals zu einem schreibenden Beruf zu schaffen. Ich bin mir meiner Situation bewusst, bis auf ein kurzes Praktikum bei einem Uni Campus Radio in Bochum nicht viel Erfahrung nachweisen zu können. Ich möchte überleben können ohne in Schulden zu geraten.

Zukünftig möchte ich meinen Drang zur eigentlichen Passion meinen Lebensweg bestimmen lassen. Was ich mir nachweisen kann, dass ich so hart arbeiten kann, dass ich mir bereits selbst dabei schade. Das habe ich eine Zeit lang ignoriert. Nun gilt es wieder nach vorne zu schauen, sich ein wenig zu erholen und zu fokussieren.

Was begeistert sie so sehr am Schreiben?

„Ich denke es ist die Macht des Wortes. Dieses Gefühl einer Magie, der Klang der über die Köpfe im Publikum hin weg hallt, sie fesselt und für fünf Minuten in eine andere Welt verschlägt. Worte können Emotionen auslösen, die wiederum nicht zu beschreiben sind. Wie im Positiven so auch im Negativen. Worte können einem die Sprache verschlagen. Das finde ich paradox und genauso interessant. Schließlich kommunizieren wir nur in Worten. Schreiben beruhigt und lässt die Zeit auf eine sehr angenehme Art und Weise verstreichen. Im Gegensatz zur Hotellerie, liebe ich die Ruhe, wenn ich in meinen Gedanken versinke, als läge mein Kopf auf Federn gebettet. Geschriebene Worte und damit verbundene Assoziationen behalten wir im Kopf. Ebenso verbinde ich mit Schreiben manchmal Krieg und innerliche Zerrissenheit. Wenn es in einem tobt und die Worte nicht fließen wollen. Sie arbeiten an Textpassagen, streichen raus, korrigieren, verändern. Das ist wie das Schnitzen einer Holzfigur. Nur ist es körperlich nicht so anstrengend. Dennoch bin ich danach genauso ausgelaugt.“

Was werden Sie machen, wenn Ihnen ihr Traum nicht gelingt?

„Ich lebe meinen Traum bereits, denn ich schreibe. Nirgends gibt es so viele Geschichten wie in der Hotellerie. Ich möchte noch eigene Projekte ausbauen. Ich schreibe an meinem ersten Buch. Treu dem Motto von Descartes: „Ich denke also bin ich“

Und zum Abschluss eine Frage: Kaffee oder Tee?

,,klarer Kaffee.“

Was ist das? 

,,Kaffee ohne Milch und Zucker.“

-beide lachen-

 

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