Workshop 6

Überarbeitung des Textes: Sein Herz hatte Blut geleckt. – Längere Satzstrukturen bilden.

Anmerkung des Autors: „Viel Fantasie mit viel Schwachsinn, der ausgemistet werden muss in Zukunft! Aber darum geht es hier im Blog nicht. Alles rauslassen, irgendwo speichern und irgendwann intensiver überarbeiten und als richtiges Buch anbieten Übrigens der Sprung zu Workshop 6 liegt daran, dass es in Workshop 5 weniger ums schreiben ging sondern um das Suchen einer speziellen Wortgruppe.“

Vincent suchte sein ehemaliges „Police Office“ wieder auf, um der Aufklärung internationalen Terrors beizuwohnen.  Der Westen verständigte sich darauf zukünftig die Abläufe für Verbrechensbekämpfung weltweit zu standardisieren und die einfachsten Begriffe wurden durch unnötige Abkürzungen, wie „die Pistole“ die umgangssprachlich zu „double P“ – „Police Pistol“ wurde, komplexer als bisher.

Vincent hielt es für absoluten Schwachsinn. Gerade die unterschiedlichen Sichtweisen, der einzelnen Länder konnten nur für neue Erkenntnisse sorgen. Wie viel Geld hatte er ausgegeben, um alleine sein „Mindsetting“ auszubauen. „Früher hieß das noch Bildung“, meinte sein ehemaliger Chef, der ihn nur mit Wehmut zunächst in die USA ziehen ließ, als er sich unbedingt einen Kindheitstraum erfüllen und im Team der Federal Bureau of Investigation (FBI) aufgenommen werden wollte.

Sein Traum platzte jedoch genauso schnell wie er gekommen war. Es ist 17:00 Uhr als er an einem Samstag an der großen Brücke eines Flusses steht, der die Stadt durchtrennte. Es ist eisig kalt und glatt, dass am schwarz verschnörkelten Geländer sich Eiszapfen bildeten, die seine Adern frieren ließen, als sie ihn an den ersten Januar vorigen Jahres erinnerten, als er und seine Frau im Hotel „Am Ufer“ in das neue Jahr feierten, darauf anstießen, dass sie bald zusammen in die USA reisen würden.

Dann gingen die Sirenen im Hotel los. Sie hatten morgens um sechs Uhr an eine Übung gedacht, noch scherzhaft gelacht, bis das Telefon klingelte und aufgefordert wurden, das Zimmer aus Sicherheitsgründen auf der Stelle zu verlassen und sich sofort an der Sammelstelle auf dem Parkplatz zu melden.

Sie waren die letzten Gäste, als der Hoteldirektor grimmigen Blickes nun endlich die letzten Namen abhakte. Sie konnten die Menge beruhigen, indem er sich als Polizist und sie als Angestellte bei der Feuerwehr zu erkennen gaben.

Der Direktor lachte erleichtert auf.

Bis seine Frau Cathy nachhakte was los sei und helfen könne, beruhigte man sie, das Gebäude nicht zu betreten bis die Feuerwehr da sei, auch wenn er wisse, dass Sie von der Feuerwehr sei.

Sie sei schließlich Gast und nicht im Dienst, mahnte sie noch der Direktor.

Jedoch war Cathy dickköpfig, ließ sich die Laufkarte geben um an der jeweiligen Stelle nachzusehen, sah durch die Bullaugen der grauen Stahltüren, die trübe Luft, schnappte sich einen der Feuerlöscher, lachte und dachte noch, dass es gleich vorbei sein wird. Kaum hatte Sie die Tür geöffnet, hatte Sie die verborgenen Gasflaschen nicht gesehen. Es dauerte nicht lange, als ein Knall Cathy innerhalb von Sekunden verschlang.

Vincent hatte den Verlust nie wieder verkraftet, seinen Job aufgegeben und sich zurückgezogen. Das einzige das blieb war sein Kraftsport, das Laufen und seine Krav Maga Schule.

Doch jetzt im Januar ließ seine Motivation wieder nach, als eine schwere Atemwolke des Lauftrainings seinen nackt rasierten rot durchbluteten Schädel umhüllte, ihm immer bewusster wurde, dass die Gegend, der anderen Seite inzwischen selbst für die Polizei nicht mehr befahrbar ist.

Das Hotel bereits wieder restauriert wurde neuerdings von mehreren Check Points bewacht. Bis heute war der Fall ungeklärt.

War ein Kabel durchgebrannt, bewusst eine Falle gestellt worden, die nicht Cathy galt sondern jemand anders?

Warum wurden Check Points um das Hotel aufgebaut und warum mehrten sich die Verbrechen in seinem Wohnviertel? Warum werden jedes Jahr mehr Gesetze erlassen statt für mehr Wohlstand zu sorgen? Vincents Gedanken schießen quer. Seine Gedanken fressen ihn jeden Tag doch sein Herz hatte Blut geleckt.

Aufgabe 3

Es werden mehrere Sätze aus dem Roman Schmetterling und Taucherglocke von Jean-Dominique Bauby zusammengefasst:

„Langsam aber sicher verblasse ich wie der Matrose seine Heimatküste schrittweise verschwinden sieht, sehe ich zu wie meine Vergangenheit zurückweicht dabei mein altes Leben noch in mir brennt, aber mehr und mehr davon zerfällt zur Asche der Erinnerung.“

Aufgabe 5

Ich suchte nach etwas, öffnete die Schublade, darin ein altes schwarz gekräuseltes Laptopkabel, eine blaue Liege für Mobiltelefone, zwei der gelben Stabilo Boss Marker, die gefesselt durch ein weiteres graues Kabel neben Coca Cola Aufklebern aufleuchteten bis ich das leder umhüllte Skatspiel dazwischen fand und kräftig an der Zigarre zog.

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