Bundestagswahl 2017 – I love Adolf

Adolf Hitler. Adolf Hitler war doch ein guter Mann? Er war doch ein offener Mensch. Adolf wollte doch Deutschland nur etwas ausbauen. Wie man heute so schön sagt expandieren, größer machen und über Deutschlands Grenzen hinaus die Erdkugel unter seine Herrschaft bringen. Das macht Hitler irgenwie süß. Es erinnert mich an die deutsche braune Feldmaus die versucht einem afrikanischen dunkelhäutigen Elefanten auf die Füße zu treten zugleich Feldmausbanden zwischen den Kartoffelfeldern in Sachsen rufen: „Delfine raus aus Ozean!“ Es müssen viele Mäuse gewesen sein, denn manche Delfine sind gestrandet. Ihre Stimmen wurden einst gehört. Ich mag Hitler. Er hat die Autobahnen erschaffen, die heute tagtäglich mit für den Klimawandel sorgen auf denen wir jeden Montag in Staus stehen. Schade dabei mag ich nichts lieber als grazile Frauen in Wintermänteln in Schals eingepackt durch Fußgängerzonen marschieren zu sehen.  Jammerschade, dass wir keine echten Alternativen wählen wie die deutsche Bahn. Die Betonung liegt hier auf „Deutsch“. Wie sehr ich dieses Wort mag. „Deutsch“. Es erinnert mich an das pöbelnde Fußballpack mit ihren Bier versifften Vereins-Stammtisch-Heimen, Trikots mit der deutschen Fahne als Symbol auf der Brust und an den kurzen Ärmeln. Da sind mir die Amis mit dem Faul losen Basketballsport, bei dem junge Cheerleadergirls mit ihren ersten sexuellen Reizen durch einen ordentlich durch choreographierten Tanz unter Aufsicht spielen, dann doch lieber. Adolf war der Visionär, der Vorreiter des heutigen Deutschlands. Ohne ihn hätten wir nicht die Erfahrungen. Nicht das Wissen, um die faulen Argumente der AFD. Wir sollten Hitler danken, ihn vielleicht ehren. Ein Denkmal bauen. Eine deutsche Feldmaus mit Hitlerbärtchen in einer Lok im Führerhäuschen der deutschen Bahn. Süß diese Mäuse. Zurück zum Thema. Wie gesagt dufter Typ dieser Adolf. Was wären wir ohne ihn heute? Grün hinter den Ohren! Oder schon wieder? Lustig ist die Tatsache, dass ein amerikanischer Film namens Freedom Writers mich dazu ermutigt Anne Franks Tagebuch lesen zu wollen. Das haben meine stolzen Deutschlehrer nie geschafft. Was ich alles von Amerikanern lerne und wie positiv sie mein Leben beeinflussen ist schon komisch. Besonders dann wenn ich über deren jetzigen Präsidenten nachdenke. Ist das mit dieser Führerrolle eigentlich so eine Art Fluch der über die Kontinente zieht? Ein Spiegeleffekt oder gar ein Paradoxon der sich in meinem Text einschlich? Und was hat Gott gedacht, der schließlich in uns allen steckt, als Alexander Gauland, dieser Bock trägt den Namen meines Blogs unfassbar, ans Mikrofon ging? Es ist die Ironie Gottes. Als Gott Hitler schuf hatte er anscheinend nie gedacht, dass die Witzfigur statt schlechter Comedy wirklich versuchen würde die Welt an sich zu reißen, doch mit Gauland krümmte er sich diesmal vor lachen. Er hielt die Hand vors Gesicht, spreizte den kleinen und den Ringfinger um hindurchzusehen vor Scham, in der Hoffnung dass was er sieht nicht wahr haben wollen würde. Gott musste brüllen vor lachen. Wen er alles auf Erden gelassen hatte. Doch verstehe ich seine Ironie. „Mein Opa geht jagen“ klingt nach einem lustigen Buchtitel der nachfolgenden Generation. Meine Alternative für Deutschland lautet mehr Bildung statt Verdrängung. Hitler hat den Deutsch Unterricht und dessen Bedeutung erst groß gemacht. Ganz zu schweigen vom Geschichtsunterricht, der durch ihn erst bedeutsam wurde. Aber wer bin ich denn schon? Ein Kerl geboren irgendwann nach Hitler, dass er mich gar nicht mehr tangiert. Mich hat das Thema nie wirklich interessiert. Ich habe mich immer gefragt, warum ich mit etwas belastet wurde, was ich  und meine Freunde nicht getan haben. Warum zeigt man mir diese grausamen Bilder, die mir als Jugendlicher den Tag versauten. Draußen außerhalb der Klassenraums der wunderschöne Sonnenschein und wir sehen „Der Untergang“ im Klassenzimmer. Was habe ich daraus mitgenommen. Eine post pubertäre Hitlerparodierende zehnte Klasse vor einem überforderten Deutschlehrer. Ein Schuss der nach hinten los ging. Ich bin ein aufgeschlossener Mensch, unterhalte mich gerne und lebe gerne als beobachtender Schreibender vor mich hin. Wisst ihr noch damals in der Schule als die Deutschlehrerin euch euren ersten ernst zu nehmen-deren Aufsatz wiedergab, die rote Tinte auf dem Papier, die in euer Herz stach, gefüllt mit Traurigkeit, in der Überzeugung dass es gut sein muss ihr jedoch am Thema vorbei geschrieben, werdet ihr mit einem stumpfen Blick, der euch nicht würdig genug erscheint, einfach abgefertigt, wissend um zwecklosen Wiederstand, denn der mit dem roten Stift sitzt am längeren Hebel, diese RTL Talkshow Suchti Lehrer/in die in der Pause die so genannten weißen Nuttenstengel unter den Rauchern pafft. Das ich den Ausdruck aus meiner Schulanwesenheit kenne zeugt nicht gerade von einem guten Gymnasium. So war es zu meiner Zeit bis ich erkannte, dass da mehr sein muss als das hier, das was war und gerade ist. Daher der Blog. Und nein ich bin kein Blogger. Blogger schreiben über Rezepte Fashion Weeks und ergötzen sich ihrer Follower Anzahl und suhlen sich in ihren Social Network Kommentaren wie beliebt sie sind. Das ist ein Unterschied. Ich will wachsen. Das nur am Rande. Das hier ist ein digitales Buch, dass unaufhaltsam wachsen wird. Komme was wolle.

Apropos Deutschlehrer. Frisch gebackener Deutschlehrer/in, das ist die Machtergreifung der heutigen Zeit. Den erbarmungslosen roten Feldwebel durch sämtliche Ländereien von Heften unterschiedlicher Nationalitäten führen und mit stolz Fehler finden und vernichten. Satzbau und Grammatikfehler sind Behinderungen gehören ausgemerzt. Anders denkende werden korrigiert und deutsche Gedichte und Balladen müssen auswendig gelernt werden. Das sind die guten Tugenden des klassischen Deutsch Unterrichts. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Selbstverständlich stehen wir unverzüglich auf wenn der Deutschlehrer das Klassenzimmer betritt und begrüßen ihn mit einem chorgleichen: „Guten Morgen Herr Deutschlehrer!“ setzen uns schlagen synchron unsere Hefte auf. Eine Tafeldikatur. Ganz recht. Kein Wunder dass da so manch einer mit dem Luftgewehr aus der Reihe tanzt und der ein oder andere Lehrer dabei Hops geht. Aber das sind ja schließlich andere Zeiten. Ganz andere als damals. Ja damals, damals war Hitler, damals war alles besser. Lasst Hitler in Ruhe. Der konnte doch gar nichts dafür. Der wollte das doch bestimmt gar nicht, also das mit der Judenverfolgung und Ausschwitz, Holocaust und so. Man kann nicht alles im Griff haben und kontrollieren. Alleine auch noch? Wie soll das denn gehen? Wir mussten schließlich fliehen. Wir waren doch dir Armen. Und jetzt mal ehrlich. Ohne Onkel Adolf wäre Anne keine Bestseller Autorin geworden. Zu derbe die Pointe? Gut dann nimm das. Satire darf alles! Oder besser „Nimm Zwei“. Das war unlustig aber gesund. Mit dem zweiten sieht man besser.

Und jetzt die ganzen Flüchtlinge, dass kann man doch gar nicht schaffen und schon gar nicht vergleichen. Wir waren damals richtig im Krieg, aber die doch nicht. Die haben doch nur Steinfletschen und Macheten. Die sind alle schwarz und zu dumm zum Waffen bauen. Und ganz ehrlich. Das ist doch gar nicht so schlimm wie die alle sagen. Und was wollen die denn jetzt hier bei uns. In unserem Deutschland, dass unsere Generation nicht aufgebaut hat. „Ja, ja und bald muss ich mit der Burka zur Arbeit. Soweit kommt es noch. “ Nein musst du nicht. Jetzt halte dein Maul und wähle die richtigen.“, sagte der Typ mit der Glatze, den Springerstiefeln und einen Baseballschläger in den Händen vor dem Wahllokal.“ So oder so ähnlich könnten die Tagebucheinträge mancher Menschen in Zukunft aussehen, wenn wir nicht gehörig aufpassen. So weit wird es jedoch nicht kommen. Wir sollten froh über das Wahlergebnis sein. Lange war der Bundestag nicht mehr so bunt besetzt. Jetzt muss mitdiskutiert, gebildet und neues geformt werden. Der rauhe Ton, die zunehmende Anzahl unzufriedener Mitarbeiter, der hohe Konkurrenzdruck zwischen den Großkonzernen sind die besten Anzeichens eines Umbruchs. Lasst uns konstruktiv und gemeinsam eine bessere Zukunft gestalten. Ich zumindest werde beobachten und schreiben. Das steht fest und ihr? AfD Adolfs Affen für Deutschland. Es steht für vieles nur nicht für Alternativen. Gemeinsam gegen rechts.

2 thoughts on “Bundestagswahl 2017 – I love Adolf”

  1. Klare Ansage mit Persönlichkeit,
    würde ich sagen. Und wir – insbesondere Blogger – stehen alle in der Verantwortung und sollten nicht nur mit uns selbst beschäftigt sein. Aufstehen und GEMEINSAM gegen rechts ist die Devise!!
    Ich habe meinen Wahlfrust so abgefeiert:
    https://4alle.wordpress.com/2017/09/28/politiker-auf-dem-pruefstand-nachholbedarf/
    Damit wünsche ich dir ein schönes W`ende!!
    Jürgen aus Loy (PJP)

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