Zwischenruf

Mein Vorhaben gelingt nicht. Es deprimiert mich etwas. Viele Faktoren lassen mich nicht in den Fluss kommen. Unausweichlich zwinge ich mich dazu, setze mich ihm aus. Die Ausdauer gegenüber der Thematik, bis sie endet. Und dazu noch ein grober Entwurf. Wird es mir gelingen? Was wird mir überhaupt gelingen und wer bin ich eigentlich? Die Frage stelle ich mir immer wieder. Wer bin ich und was kann ich? Sind es die Worte oder verlaufe ich mich oder verrenne ich mich? Die Selbstzweifel, die Angst des verlorenen Anschlusses. Die Angst es nicht richtig zu machen, die Angst ohne Studium da zu stehen, die Angst nicht alle Optionen zu nutzen, die Angst Chancen zu verpassen, die mich immer wieder frisst statt mich darauf zu konzentrieren. Ich wollte längst viel weiter sein und doch holt mich der Strudel immer wieder ein. Der Strudel vielleicht doch zu studieren und alles andere sein zu lassen. Nur was will mir der Wunsch der Kulturwissenschaften damit sagen? Verschließe ich mich der Bildung oder versuche ich einen eigenen Weg zu finden und in alltäglichen Dingen etwas zu lesen, dass nicht ist, dass ich fast einem Wahn verfalle? Es ist der Wind, der das Muster in den Regen des gelben Laternenlicht blies während er da stand und versucht das Wirkliche zu lesen.

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