Zwischenruf

Über den Zwischenruf lasse ich euch stets über mich wissen. Ich möchte euch stets auf dem laufenden halten.

Ich habe meine Vorsätze für dieses Jahr herrlichst gebrochen. Kein fertiges Manuskript meines eigentlichen Projektes. Ich könnte lachen. Die eigene Deadline mal wieder deutlich überzogen. Doch sind es zugleich die besonderen Umstände. Ich zog die Renovierung meiner Wohnung vor. Es war nötig. Die Tapeten sahen einfach scheußlich aus. Den Job verloren meint mein Leben es nicht immer gut mit mir. Aber was wäre das Leben nicht ohne Herausforderungen. Bereits einen neuen Job kann ich inzwischen ganz zufrieden in das nächste Quartal schauen. Darüber hinaus bilde ich mich weiter. Und wie wäre es da nicht mit einem Fernlehrgang Journalismus mit Schwerpunkt Reisejournalismus, Reportagen und Portraits. Ich  habe einfach Lust dazu. Finanziell lässt es sich ebenso noch aufbringen. Ich bin gespannt wo mich der Weg hinführen wird. Doch eins sei gewiss. Bin ich zukünftig nicht ganz so oft zu lesen liege ich zwischen Skizzen begraben.

Wir lesen uns. Euer Stefan Alexander…

Ein kurzer Moment der Tagesschau

Ost Ghouta

Die Straßen sind mit Staub bedeckt. Kinder und Erwachsene flüchten weinend hinter Mauern auf der Suche nach Schutz. Gewehrkugeln fallen, Menschen mit Familien fallen. In den Nachrichten die Gesichter der Toten und Lebenden. Junge und alte Gesichter erzählen in den kurzen Auszügen, die immer selben Geschichten. Es sind die Geschichten der Notleidenden. Liebe, Schmerz und Hoffnung. An letzteres zu glauben scheint mir bei den Umständen unmöglich. Doch muss es sie geben. Die Liebe und die Hoffnung.

Schauplatzwechsel

Düsseldorf

Ich laufe wieder durch die Straßen, über die Königsallee, entlang der  Bolkerstraße, wo einst Heinrich Heine geboren wurde, zum Rhein. Es sind Straßen des Friedens. Ich sehe trotzdem unglückliche Gesichter. Manche Betteln, manche sind glücklich ineinander verliebt, lächeln sich an. Im Buchladen lese ich die aktuellen Titel der Beststeller, in denen es Mord und Todschlag geht. Ich laufe gern durch die Straßen der kleinen Schwester von Paris. Es wurde bereits viel über Paris und die Liebe geschrieben, dass ich nichts hinzuzufügen weiß außer, dass sich Liebe nicht in Worten, Bildern oder Tönen festhalten lässt. Wir können es noch so sehr ausreizen. Es wird nicht gelingen. Das einzige was wir tun können, ist sie mehr denn je auszuleben, zu entfalten und zu verbreiten bis sie sich in die bekriegenden Köpfe fortpflanzt.